Darmspiegelung ist zuverlässig

Mindestens fünf Jahre hohe Sicherheit: Nach einer befundfreien Vorsorge-Koloskopie ist die Wahrscheinlichkeit einer Darmkrebserkrankung für lange Zeit äußerst gering. Dieses Ergebnis einer Studie bestätigt, dass die Darmspiegelung ein sehr zuverlässiges Verfahren für den Ausschluss einer Darmkrebserkrankung ist. „Wenn die Untersuchung keinen Befund ergibt und auch sonst in der Familie keine Darmkrebsfälle bekannt sind, gibt es keinen Anlass für einen zusätzlichen Stuhltest auf verborgenes Blut in den folgenden fünf Jahren“, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Franz Josef Heil. Da ein Test auf verborgenes Blut in der Darmkrebsvorsorge meist erst anschlägt, wenn sich bereits fortgeschrittene Darmkrebsvorstufen entwickelt haben, sollte von vornherein eine Darmspiegelung durchgeführt werden. So kann die Entstehung von Darmkrebs frühzeitig verhindert werden.

Quelle: Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands (bng)

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