Wieso nagt man am Hungertuch?

Ist jemand besonders arm und in Not, so sagt man oft: „Er nagt am Hungertuch“ – oder andersherum: Ist jemand besonders wohlhabend, so nagt er nun wirklich nicht am Hungertuch. Diese Redewendung findet ihren Ursprung im religiösen Bereich. Im ersten Jahrtausend pflegten einige Länder in Europa den Brauch, während der Fastenzeit den Altar mit einem Vorhang, also einem Tuch, vom Rest der Kirche abzutrennen. Dieses sollte die Gläubigen daran erinnern, für ihre Sünden einzustehen. Später begann man damit, das schlichte Tuch mit Bildern und Symbolen zu schmücken und zu verzieren sowie es selbst zu nähen. So entstand der Ausdruck „Am Hungertuch nähen“, der später in die heute verwendete Redewendung „Am Hungertuch nagen“ umgedeutet wurde.

Kohlensäure in Getränken macht dick


Wer kennt es nicht, dieses sprudelige Gefühl im Mund, das ein Getränk erst so richtig erfrischend macht? Doch nach dem Verzehr klagen viele über unerwünschte Effekte auf den Körper: So…

Massagetrick bei Verstopfung


Die aktuelle Studie des Forscherteams um Dr. Ryan Abbott von der Universität in Los Angeles zeigt, dass Massagen Verstopfungen lindern können. Dafür nahmen 100 Probanden mit Verdauungsproblemen an der Untersuchung…

Gesunde Darmflora sorgt für junges Aussehen


Setzt man Fische mittleren Alters zusammen mit jüngeren Artgenossen in ein Aquarium, so fällt auf, dass die älteren Fische beim Schwimmen automatisch die Darmbakterien ihrer jüngeren Kollegen aufnehmen. Dieses Phänomen…

Darmbakterien beeinflussen Tumorabwehr in der Leber


Ein internationales Forscherteam um Tim Greten vom National Cancer Institute in Bethesda/Maryland hat bei einer Studie mit Mäusen festgestellt, dass Darmbakterien die natürliche Immunabwehr von Krebszellen in der Leber beeinflussen,…