Wieso nagt man am Hungertuch?

Ist jemand besonders arm und in Not, so sagt man oft: „Er nagt am Hungertuch“ – oder andersherum: Ist jemand besonders wohlhabend, so nagt er nun wirklich nicht am Hungertuch. Diese Redewendung findet ihren Ursprung im religiösen Bereich. Im ersten Jahrtausend pflegten einige Länder in Europa den Brauch, während der Fastenzeit den Altar mit einem Vorhang, also einem Tuch, vom Rest der Kirche abzutrennen. Dieses sollte die Gläubigen daran erinnern, für ihre Sünden einzustehen. Später begann man damit, das schlichte Tuch mit Bildern und Symbolen zu schmücken und zu verzieren sowie es selbst zu nähen. So entstand der Ausdruck „Am Hungertuch nähen“, der später in die heute verwendete Redewendung „Am Hungertuch nagen“ umgedeutet wurde.

Wieso schreibt man sich eigentlich etwas hinter die Ohren?


Wer kennt es nicht – ein Kind soll sich etwas merken und man sagt: „Schreib dir das hinter die Ohren.“ Doch woher kommt eigentlich die Redewendung? Sie hat ihren Ursprung…

Fisch verlängert Lebenszeit


Hochwertiges Eiweiß, Selen und sehr gesunde Fettsäuren machen Fisch zu einem wertvollen Lebensmittel. Gerade die in fetten Seefischen enthaltenen Omega-3–Fettsäuren wirken sich besonders fördernd auf unsere Gesundheit aus. Die aktuelle…

Darmbakterien beeinflussen Tumorabwehr in der Leber


Ein internationales Forscherteam um Tim Greten vom National Cancer Institute in Bethesda/Maryland hat bei einer Studie mit Mäusen festgestellt, dass Darmbakterien die natürliche Immunabwehr von Krebszellen in der Leber beeinflussen,…

Schluckbare Kapsel misst Verdauungsprozess im Darm


Wissenschaftler der RMIT University in Melbourne haben eine schluckbare Kamera in Größe einer Kapsel entwickelt, die während ihres Weges durch den Magen-Darm-Trakt nicht nur Bilder aufnehmen, sondern auch verschiedene Gase…