Magen-Darm-Infekt kann zum Reizdarmsyndrom führen

Wissenschaftler der Katholischen Universität Leuven in Belgien haben nach entsprechenden Forschungen jetzt die Vermutung geäußert, dass Reizdarmbeschwerden möglicherweise die Folge eines früheren Magen-Darm-Infekts sein könnten. Die Ursache der mit häufigen Durchfällen, Bauchkrämpfen, Verstopfung und Blähungen einhergehenden Störung des Verdauungssystems ist bislang weitgehend unbekannt. Die jetzt im medizinischen Fachjournal „Nature“ veröffentlichten Studienergebnisse zeigen, dass bei 36 Prozent aller Reizdarm-Patienten dem erstmaligen Auftreten der Erkrankung ein Magen-Darm-Infekt vorausgegangen war. Hieraus leiten die Wissenschaftler nun die Vermutung ab, dass eine bestimmte lokale Immunreaktionen die Probleme ausgelöst hat. Im Ergebnis könnten sich neue Therapieansätze für Reizdarmpatienten ergeben.

©gpointstudio/Freepik

Darmbakterien beeinflussen Tumorabwehr in der Leber


Ein internationales Forscherteam um Tim Greten vom National Cancer Institute in Bethesda/Maryland hat bei einer Studie mit Mäusen festgestellt, dass Darmbakterien die natürliche Immunabwehr von Krebszellen in der Leber beeinflussen,…

Woher kommt eigentlich die Redewendung „Schmetterlinge im Bauch haben“?


Wer kennt nicht dieses flatterige, aufgeregte Gefühl in der Magengegend, wenn man verliebt ist. Das trifft der bildliche Ausdruck, die kleinen Falter würden im Bauch herumfliegen, recht gut. Trotzdem musste…

Wundermittel Zimt


Ob in Punsch, Plätzchen oder Spekulatius: Das würzig-herbe Aroma von Zimt versüßt uns immer wieder aufs Neue die kalte Jahreszeit. Doch nicht nur als Gewürz von Speisen oder Getränken kommt…

Schluckbare Kapsel misst Verdauungsprozess im Darm


Wissenschaftler der RMIT University in Melbourne haben eine schluckbare Kamera in Größe einer Kapsel entwickelt, die während ihres Weges durch den Magen-Darm-Trakt nicht nur Bilder aufnehmen, sondern auch verschiedene Gase…