So halten Sie die Raumluft im Winter zu 99,995 Prozent virenfrei

Wenn die Temperaturen sinken, werden virenbehaftete Aerosole in der Raumluft zur Herausforderung für die Gesundheit. Doch es gibt Möglichkeiten, die Raumluft bis zu 99,995 Prozent von Viren zu befreien. 


Die Gefahr von Covid-19 Infektionen lässt sich durch den Einsatz mobiler Luftreiniger reduzieren.
©Camfil GmbH 2020

Ob beim Sprechen, Husten oder Niesen: Jeder Mensch atmet auch Aerosole aus. Ob die winzigen Partikel unbedenklich sind, hängt vom Gesundheitszustand der Person ab, die sie ausatmet. Enthalten die Aerosole Viren – ganz gleich, ob Grippe-, Erkältungs- oder Coronaviren – werden diese über die Luft verteilt und können andere Menschen mit den entsprechenden Krankheitserregern infizieren.

Im Freien ist dies eher unproblematisch, weiß Luftreiniger-Hersteller Camfil. Schwieriger wird es in Innenräumen. Der Grund: Hier schweben die von infizierten Menschen ausgeatmeten winzigen, virenbeladenen Aerosolpartikel mitunter stundenlang durch die Luft; andere Menschen atmen sie ein und stecken sich an. Wenn wir unsere Aktivitäten vermehrt in warme Räumlichkeiten verlegen, droht Gefahr: Je nach Virenlast können hier schon wenige Minuten Aufenthalt eines infizierten Menschen in einem Raum genügen, um ansteckende Aerosole über die Luft zu verbreiten – und zwar auch dann, wenn die infizierte Person selbst nicht mehr im Raum ist.

Die gute Nachricht: Es ist möglich, die Konzentration der Partikel in der Luft und somit auch die von infektiösen Viren deutlich zu senken.

Tipps: So reduzieren Sie in Innenräumen das Infektionsrisiko über die Luft 

  • Manueller Luftaustausch. Wird der Innenluft regelmäßig Frischluft zugeführt, reduziert sich die Aerosollast im Raum. Eine Möglichkeit für den Luftaustausch ist das regelmäßige Stoßlüften. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung empfiehlt folgendes Vorgehen: Öffnen Sie regelmäßig alle Fenster und Türen – im Winter für 3 Minuten, im Frühjahr und Herbst für 5 Minuten sowie im Sommer für 10 Minuten. Wie häufig Sie lüften, ist abhängig von der Anzahl der Personen im Raum. In Büroräumen wird beispielsweise das Stoßlüften alle 20 Minuten empfohlen. Leider schützt diese Art des Lüftens nicht zu 100 Prozent vor der Ansteckung über die Luft. Ein weiterer Nachteil: Im Winter kühlen die Räume dadurch aus und es wird mehr Energie verbraucht. Nicht zuletzt lässt sich das Stoßlüften aufgrund individueller Gegebenheiten – z.B. der Anzahl der Fenster – nicht immer umsetzen. 
  • Technischer Luftaustausch. Unterstützend zum manuellen Lüften wirkt der technische Luftaustausch. Luftreinigungsgeräte filtern auf hochwirksame Weise Schadstoffe, Viren und kleinste Partikel aus der Luft und reduzieren ihre Anzahl erheblich. Setzt man auf leistungsfähige Modelle, die Luft in hoher Frequenz austauschen, werden unter Laborbedingungen 99,995 Prozent der Viren aus der Raumluft entfernt. Um während einer Pandemie für größtmögliche Luftsicherheit zu sorgen, sollte man zusätzlich immer wieder lüften.  

Luftreiniger ist nicht gleich Luftreiniger: Darauf kommt es an

Worauf man achten muss, wenn man die Luft in Innenräumen durch den Einsatz von Luftreinigern nahezu virenfrei bekommen möchte, weiß Christine Wall-Pilgenröder, die Geschäftsführerin der Camfil GmbH: „Man sollte auf einen Luftreiniger setzen, der einen HEPA-Filter H14 enthält und nach DIN EN 1822:2019 geprüft ist. Er filtert 99,995 Prozent der Partikel aus der Luft.“

Außerdem wichtig: 

  • Technische Standards. Wählen Sie Luftreiniger mit anerkannten Standards und Effizienzklassen, die zu Ihren Anforderungen passen. 
  • Zertifizierungen. Das gewählte System sollte richtig zertifiziert sein, z.B. durch DIN EN 1822-, ECARF- (Allergiker-Siegel) und ISO-Kennzeichnungen. Diesen Ansprüchen wird zum Beispiel der mobile Luftreiniger der Camfil City-Familie mit H14-Hochleistungsfilter gerecht.
  • Luftwechsel-Frequenz und Geräuschpegel. Beachten Sie, dass Ihr Luftreiniger die individuell benötigte Anzahl an Luftwechseln liefert und der Geräuschpegel angenehm ist.

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